Ich schreibe über Softwarearchitektur, weil ich sie liebe. Lange dachte ich, das wäre der einzige Grund. Ich liebe es auch, anderen Leuten was beizubringen.

Durch das Teilen ist vieles besser geworden, und in der Software schließt „gemeinsam“ inzwischen die Werkzeuge ein, mit denen wir arbeiten. Sie übernehmen nicht die Welt und sie nehmen keine Arbeitsplätze weg, nicht bald und nicht in einem Zeitraum, den ich benennen würde. Bei Software sind sie gut.

Ich programmiere seit über 24 Jahren öffentlich. Teile dieser Arbeit gibt es im Internet unter @jochumdev und @r3j0.

Ich bin hochsensibel – früher, besonders als Kind und junger Erwachsener, ein Fluch, heute ein Segen.

Mein Weg abseits des Bildschirms war nicht geradlinig:

  • 2 Lehren
  • Als IT-Techniker und Peer-Arbeiter in einigen sozialen Einrichtungen meiner Umgebung (Vorarlberg) gearbeitet
  • 2 Jahre Psychiatrie
  • 1 Jahr stationäre Suchttherapie
  • 1 Jahr in einer vollbetreuten Wohngemeinschaft
  • 5 Wochen Reha
  • Derzeit am Stabilisieren – und hoffentlich bald wieder voll in der Arbeit

Seit 2011 kenne ich das Sozialwesen also von beiden Seiten – erst jahrelang in der IT, später als Klient (Bipolar 1 und nicht stoffgebundene Sucht) und dazwischen als Peer. Oder kurz gesagt: Ich hab dem Psychiater die Maus beigebracht, er mir das Medizinische über mich. Was ich auf beiden Seiten erlebt habe, prägt, wie ich denke und schreibe.

Warum dieser Blog

Ich schreibe, weil ich es liebe zu geben.

Nicht aus Eitelkeit. Wer denkt, muss irgendwo hin damit, und ich gebe es lieber weiter, als es zu behalten. Wer ringt, braucht einen Ort, wo das Ringen sichtbar wird. Dieser Blog ist dieser Ort.

Das Politische und das Persönliche stehen hier nebeneinander. Ein Entwurf für ein besseres Europa und ein schlechter Tag, der schlecht sein darf. Das eine geht nicht ohne das andere.

Ich schreibe auf Deutsch und auf Englisch. Die Gedanken kommen so oder so aus Österreich.

Ich schreibe mit LLM-Unterstützung und sage es offen. Die Ideen sind meine. Die Haltung ist meine. Die Tools helfen mir, sie in Sprache zu bringen, die dem Gedanken gewachsen ist.

Was ich davon will, ist wenig. Dass jemand eine Sache aus einem Beitrag mitnimmt und sie brauchen kann.

Lizenz

Alle Inhalte stehen unter CC BY 4.0. Verwenden, verändern, weiterverbreiten – alles erlaubt, solange der Name bleibt.

Die Namensnennung dient der Rückverfolgbarkeit. Wenn diese Impulse anderswo weitergedacht werden, soll der Faden für alle sichtbar bleiben.

Dank

Allen Menschen, die mit mir ihre Erfahrungen geteilt haben. Jedem ehrlichen Gespräch, das als Grundlage für unsere Ideen dient. Ja, diese Texte stammen aus meiner Feder – doch die Ideen sind die Ideen vieler.

Kontakt

Wer reden will:

René Jochum, Vorarlberg.