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    <title>Selbsterfahrung on jochum.dev</title>
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    <description>Recent content in Selbsterfahrung on jochum.dev</description>
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      <title>jochum.dev</title>
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    <lastBuildDate>Sat, 30 May 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Der Mann, der alles verlor und zweifach zurückbekam</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260530-der-mann-der-alles-verlor-und-zweifach-zurueckbekam/</link>
      <pubDate>Sat, 30 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war einmal ein Mann, der war gut. Untadelig und rechtschaffen, einer, der das Böse mied. Er war gut, wie ein Stein still ist — von Geburt an, ohne dass er je gewählt hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da kamen die bösen Kräfte. Sie nahmen ihm zuerst das Außen: den Besitz und die Menschen, die er liebte. Dann griffen sie nach innen, nach dem Leib und dem Schlaf. Sie wollten wissen, ob das Gute hielte, wenn man ihm den Boden wegzog.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die stille Gewalt des Opferseins</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-die-stille-gewalt-des-opferseins/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es gibt eine Form von Selbstzerstörung, die sich anfühlt wie Schutz. Sie heißt: Ich bin das Opfer, alle anderen sind schuld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kenne diese Haltung von innen. Über Jahre war ich der Arme. Wenn etwas nicht klappte, lag es an den Umständen oder an den Menschen um mich. Vor allem an meinen Eltern. Sie waren jahrelang die Adresse für meine Schuldzuweisungen, für vieles, wofür ich selbst hätte einstehen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen haben wir alles geklärt. Ich habe mich bei ihnen entschuldigt, auf eine Art, die mir wichtig war. Zwischen uns ist Frieden. Gerade weil dieser Frieden da ist, kann ich heute klarer auf das schauen, was ich damals war: ein Mensch, der niemandem etwas Schlechtes wollte und der trotzdem viel Schaden angerichtet hat.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Augenhöhe oder was die KI nicht kann</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260520-augenhoehe-oder-was-die-ki-nicht-kann/</link>
      <pubDate>Wed, 20 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Dinge, die eine Maschine nicht hat oder die nur mit einem lebendigen Gegenüber funktionieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Herz haben. Wahre Hoffnung geben. Zwischen den Zeilen lesen. Ironie. Zusammenhalten. Der gute Wille. Erfahrung sammeln bei derselben Tätigkeit – wie der alte Mechaniker, der weiß, wo der Hammerschlag hingehört, weil er dreißig Jahre an diesem Motor gearbeitet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Punkt, der mich am meisten beschäftigt, war der letzte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich arbeite seit einer Weile mit Menschen in Sucht und psychischer Krise. Mein Anker dort ist nichts, was ich in einer Ausbildung gelernt habe.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Wenn du zu viel verstehst — ein Ratgeber für Männer, die zu viel tragen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260515-wenn-du-zu-viel-verstehst-ein-ratgeber-fuer-maenner-die-zu-viel-tragen/</link>
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Du verstehst sie. Wirklich. Du siehst, was sie geprägt hat, wo ihre Wunden sitzen. Du kannst ihre Reaktionen vorhersagen, bevor sie passieren. Das fühlt sich nach Liebe an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es auch. Aber es ist eine Liebe mit einem blinden Fleck.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;verständnis-als-falle&#34;&gt;Verständnis als Falle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der blinde Fleck ist nicht das Verstehen selbst. Es ist die Verwechslung von Verstehen mit Entlasten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstehen kann auch heißen: ich sehe, was dir wehtut — und sage es trotzdem. Verstehen kann fordern. Wenn es nicht fordert, ist es kein Verstehen. Dann ist es Konfliktvermeidung, die sich als Verstehen tarnt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Mein Weg zum Authentischen selbst</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260505-mein-weg-zum-authentischen-selbst/</link>
      <pubDate>Tue, 05 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Der Mensch will gut sein. Der Kompass sitzt im Herzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sensible besonders. Er will nicht verletzen — und genau das macht ihn klein. Er schluckt, er passt sich an, er wartet. Dabei ist das Gegenteil wahr: wer keine Grenzen setzt, ist nicht authentisch. Er ist nur höflich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grenzen setzen braucht den Schatten. Wer nur sein Licht kennt, kann kein Nein sagen — denn das Nein kommt aus dem dunklen Teil, dem der auch kämpfen kann, der auch schützen kann. Den eigenen Schatten kennenlernen und erlauben ist keine Niederlage. Es ist die Voraussetzung für echte Grenzen. Und für echte Authentizität.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ein Indianer kennt kein Schmerz</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Satz den jeder kennt. Den wir als Kinder gehört haben wenn wir hingefallen sind, wenn wir geweint haben, wenn wir Angst hatten. Steh auf. Stell dich nicht so an. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich streiche das „KEIN&amp;quot;. Nicht weil ich den Satz zerstören will — sondern weil er falsch rum ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Indianer kennt Schmerz. Genau das macht ihn stark.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;die-wunden&#34;&gt;Die Wunden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Stell dir vor du kommst von der Jagd zurück. Es lief nicht gut. Du trägst Wunden. Echte, nicht metaphorische — wobei die metaphorischen genauso wehtun. Kindheit, Verlust, Einsamkeit. Menschen die gegangen sind. Menschen die hätten bleiben sollen. Dinge die passiert sind und Dinge die hätten passieren müssen aber nicht passiert sind. Vertrauen das gebrochen wurde. Würde die abgesprochen wurde. Trauer die nie einen Platz hatte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ich brauche einen Motivator</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-ich-brauche-einen-motivator/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-ich-brauche-einen-motivator/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin seit über zwanzig Jahren süchtig nach einem Bildschirm. Nach einem Muster. Darunter liegt der Hunger nach Aufmerksamkeit — danach, gesehen zu werden. Wenn ich aufpasse, kann ich damit leben. Wenn ich es vergesse, bin ich sofort wieder drin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir hat die Frage — &amp;ldquo;Was ist der Sinn deines Lebens?&amp;rdquo; — immer geschadet. Sie war und teilweise ist zu groß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mir geholfen hat, war etwas anderes.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;dienen&#34;&gt;Dienen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;So weit ich zurückdenken kann, wollte ich dienen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben — dem Staat, den Menschen um mich herum.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Weniger reden, mehr sagen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-weniger-reden-mehr-sagen/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-weniger-reden-mehr-sagen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Art, wie ich kommuniziere, verändert sich laufend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sichtbar wird das bei der Arbeit an einem technischen Projekt, bei dem KI Teil meines Alltags ist. Ich arbeite dabei aktuell alleine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sich verändert, ist nicht nur &lt;em&gt;was&lt;/em&gt; ich sage, sondern &lt;em&gt;wie viel&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;wann&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;mit welchen Grenzen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist noch lange nicht fertig. Aber ich merke, dass etwas passiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;ich-habe-schon-immer-zu-viel-geredet&#34;&gt;Ich habe schon immer zu viel geredet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das ist nicht neu.&lt;/p&gt;</description>
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