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    <title>Heilung on jochum.dev</title>
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    <description>Recent content in Heilung on jochum.dev</description>
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      <title>jochum.dev</title>
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      <title>Das schwarzen Schaf mit dem Kübel</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-das-schwarze-schaf-mit-dem-kuebel/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war einmal ein schwarzes Schaf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es lebte in einem Dorf voller Schafe und trug einen Kübel mit sich. Einen Dreckkübel. Alles, was es sich nicht erlaubt hatte zu sein, alles, was das Dorf nicht sehen wollte, lag darin. Es konnte den Kübel nicht abstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Zeit lang dachte das Schaf daran, den Kübel auszukippen. Über die anderen. Sie sollten auch schwarz werden, dachte es, dann wäre es nicht mehr allein. Es stellte sich Nächte vor, in denen es durchs Dorf zog und Farbe verspritzte. Der Gedanke wärmte und vergiftete zugleich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die stille Gewalt des Opferseins</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-die-stille-gewalt-des-opferseins/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es gibt eine Form von Selbstzerstörung, die sich anfühlt wie Schutz. Sie heißt: Ich bin das Opfer, alle anderen sind schuld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kenne diese Haltung von innen. Über Jahre war ich der Arme. Wenn etwas nicht klappte, lag es an den Umständen oder an den Menschen um mich. Vor allem an meinen Eltern. Sie waren jahrelang die Adresse für meine Schuldzuweisungen, für vieles, wofür ich selbst hätte einstehen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen haben wir alles geklärt. Ich habe mich bei ihnen entschuldigt, auf eine Art, die mir wichtig war. Zwischen uns ist Frieden. Gerade weil dieser Frieden da ist, kann ich heute klarer auf das schauen, was ich damals war: ein Mensch, der niemandem etwas Schlechtes wollte und der trotzdem viel Schaden angerichtet hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die Narren, die aufeinander schauen und einander erkennen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260525-die-narren-die-aufeinander-schauen-und-einander-erkennen/</link>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260525-die-narren-die-aufeinander-schauen-und-einander-erkennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Narr ist eine der ältesten Figuren der Menschheit. Er trägt viele Namen — Schamane, Derwisch, Mystiker, Hofnarr. Was ihn verbindet: eine innere Freiheit, die äußere Verhältnisse überdauert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er sieht anders und spricht aus, was andere verschweigen. Er ist unbuybar. Der Narr kennt das Wort Nein — zu sich und zu anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine Verwirrung ist sein Rohmaterial. Seine Klarheit, das Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man nennt sie Narren.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Der Hofnarr hatte eine Funktion. Er durfte sprechen, was der König hören musste. Seine Andersheit war geschützt, weil sie der Wahrheit diente.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unterdrückte unterdrücken, freie machen frei</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260521-unterdrueckte-unterdruecken-freie-machen-frei/</link>
      <pubDate>Thu, 21 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260521-unterdrueckte-unterdruecken-freie-machen-frei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich schreibe das nicht aus der Theorie. Ich war lange genug Opfer, um zu wissen, wie sich das anfühlt von innen. Und ich habe selbst unterdrückt — Menschen klein gemacht, mich an ihnen entlastet, die Last weitergegeben, die auf mir lag. Beides gehört zu mir. Beides ist nicht zu beschönigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute bin ich frei. Oder genauer: ich bin auf dem Weg. Ich versuche, ein Krieger des Lichts zu sein, im Sinne Coelhos — also einer, der fällt, wieder aufsteht, zweifelt, weitergeht. Kein Held. Ein Übender.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die Mitte liegt in der Dualität</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260516-die-mitte-liegt-in-der-dualitaet/</link>
      <pubDate>Sat, 16 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Manie und Depression. Tag und Nacht. Licht und Schatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lange habe ich gegen einen der Pole gekämpft. Ich habe geglaubt, einer sei mein Feind. Ich habe geglaubt, ich müsste mich entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute weiß ich es besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Freiheit kommt zuerst. Sie ist das Erste, was wir bekommen — von Gott, vom Leben, von dem, was uns trägt. Mit ihr entscheide ich jeden Tag, wie ich mit beiden Polen lebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eine Wahl: sich an einen Pol verlieren. Sich identifizieren. Ihn für die ganze Wahrheit halten. Gegen den anderen kämpfen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>An der Türe - Wie der Kampfmodus als Sani helfen kann</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260515-an-der-tuere-wie-der-kampfmodus-als-sani-helfen-kann/</link>
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war ein schwerer Tag. Jemand, den ich liebe, wurde auf eine intensivere psychiatrische Station verlegt. Ich war dabei. Es gab Vertrauen. Das ist genug zu sagen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;die-szene&#34;&gt;Die Szene&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;An einer Türe. Meine Hand. Ein Satz, leise: „Die tun dir gut.&amp;quot; Vertrauen hat einen Weg durch den Sturm gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich in diesem Moment gespürt habe: Liebe. Einfach. Vollständig. Auch Angst, ja — aber der Mut war größer. Und der Mut kam aus der Angst, dass jemand erlebt, was ich erleben musste.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Mein Weg zum Authentischen selbst</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260505-mein-weg-zum-authentischen-selbst/</link>
      <pubDate>Tue, 05 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260505-mein-weg-zum-authentischen-selbst/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Mensch will gut sein. Der Kompass sitzt im Herzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sensible besonders. Er will nicht verletzen — und genau das macht ihn klein. Er schluckt, er passt sich an, er wartet. Dabei ist das Gegenteil wahr: wer keine Grenzen setzt, ist nicht authentisch. Er ist nur höflich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grenzen setzen braucht den Schatten. Wer nur sein Licht kennt, kann kein Nein sagen — denn das Nein kommt aus dem dunklen Teil, dem der auch kämpfen kann, der auch schützen kann. Den eigenen Schatten kennenlernen und erlauben ist keine Niederlage. Es ist die Voraussetzung für echte Grenzen. Und für echte Authentizität.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ein Indianer kennt kein Schmerz</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Satz den jeder kennt. Den wir als Kinder gehört haben wenn wir hingefallen sind, wenn wir geweint haben, wenn wir Angst hatten. Steh auf. Stell dich nicht so an. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich streiche das „KEIN&amp;quot;. Nicht weil ich den Satz zerstören will — sondern weil er falsch rum ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Indianer kennt Schmerz. Genau das macht ihn stark.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;die-wunden&#34;&gt;Die Wunden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Stell dir vor du kommst von der Jagd zurück. Es lief nicht gut. Du trägst Wunden. Echte, nicht metaphorische — wobei die metaphorischen genauso wehtun. Kindheit, Verlust, Einsamkeit. Menschen die gegangen sind. Menschen die hätten bleiben sollen. Dinge die passiert sind und Dinge die hätten passieren müssen aber nicht passiert sind. Vertrauen das gebrochen wurde. Würde die abgesprochen wurde. Trauer die nie einen Platz hatte.&lt;/p&gt;</description>
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