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    <title>Gemeinschaft on jochum.dev</title>
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    <description>Recent content in Gemeinschaft on jochum.dev</description>
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      <title>jochum.dev</title>
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      <title>Das schwarzen Schaf mit dem Kübel</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-das-schwarze-schaf-mit-dem-kuebel/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war einmal ein schwarzes Schaf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es lebte in einem Dorf voller Schafe und trug einen Kübel mit sich. Einen Dreckkübel. Alles, was es sich nicht erlaubt hatte zu sein, alles, was das Dorf nicht sehen wollte, lag darin. Es konnte den Kübel nicht abstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Zeit lang dachte das Schaf daran, den Kübel auszukippen. Über die anderen. Sie sollten auch schwarz werden, dachte es, dann wäre es nicht mehr allein. Es stellte sich Nächte vor, in denen es durchs Dorf zog und Farbe verspritzte. Der Gedanke wärmte und vergiftete zugleich.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Die Narren, die aufeinander schauen und einander erkennen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260525-die-narren-die-aufeinander-schauen-und-einander-erkennen/</link>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260525-die-narren-die-aufeinander-schauen-und-einander-erkennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Narr ist eine der ältesten Figuren der Menschheit. Er trägt viele Namen — Schamane, Derwisch, Mystiker, Hofnarr. Was ihn verbindet: eine innere Freiheit, die äußere Verhältnisse überdauert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er sieht anders und spricht aus, was andere verschweigen. Er ist unbuybar. Der Narr kennt das Wort Nein — zu sich und zu anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine Verwirrung ist sein Rohmaterial. Seine Klarheit, das Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man nennt sie Narren.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Der Hofnarr hatte eine Funktion. Er durfte sprechen, was der König hören musste. Seine Andersheit war geschützt, weil sie der Wahrheit diente.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ein Indianer kennt kein Schmerz</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Satz den jeder kennt. Den wir als Kinder gehört haben wenn wir hingefallen sind, wenn wir geweint haben, wenn wir Angst hatten. Steh auf. Stell dich nicht so an. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich streiche das „KEIN&amp;quot;. Nicht weil ich den Satz zerstören will — sondern weil er falsch rum ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Indianer kennt Schmerz. Genau das macht ihn stark.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;die-wunden&#34;&gt;Die Wunden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Stell dir vor du kommst von der Jagd zurück. Es lief nicht gut. Du trägst Wunden. Echte, nicht metaphorische — wobei die metaphorischen genauso wehtun. Kindheit, Verlust, Einsamkeit. Menschen die gegangen sind. Menschen die hätten bleiben sollen. Dinge die passiert sind und Dinge die hätten passieren müssen aber nicht passiert sind. Vertrauen das gebrochen wurde. Würde die abgesprochen wurde. Trauer die nie einen Platz hatte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Kuschen benennen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260309-kuschen-benennen/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260309-kuschen-benennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jemand sagt Ja und meint Nein. Das passiert ständig – in Meetings, in Therapiegruppen, am Küchentisch. Ich nenne es Kuschen. Und ich lerne immer mehr, es zu benennen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;was-kuschen-ist&#34;&gt;Was Kuschen ist&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kuschen ist nicht Zuhören. Nicht Nachdenken. Nicht Zurückhaltung. Kuschen ist Zustimmung ohne Überzeugung – performativ, automatisch, konfliktscheu. Der Mund sagt Ja, der Körper sagt was anderes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Suchttherapie begegnet dir das ständig. Ich habe es als Klient gelernt – an mir selbst und in Gesprächen mit anderen Klienten. Jemand sitzt in der Gruppe, nickt, sagt: „Ja, stimmt.“ Klingt nach Einsicht. Ist Anpassung. Und alle arbeiten ab diesem Moment mit falschen Daten.&lt;/p&gt;</description>
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