Manchmal geht man durch die Welt, und sie weicht einem aus. Die Menschen werden knapp, bevor ein Wort gefallen ist, manche gereizt. Sie spüren etwas an einem. Und man versteht sie, denn was von einem ausgeht, hält auf Abstand.
Zu anderen Zeiten öffnen sich Türen. Menschen lachen mit einem, suchen die Nähe. Man ist einfach da, leicht und offen, und die Welt antwortet warm.
Lange hielt man das eine für Glück und das andere für Pech. Dann erkennt man: Es ist ein Echo. Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück. Wenn es in einem dunkel ist, sieht man anders, geht anders in die Begegnung, und die Begegnung antwortet einem anders. Das Außen trägt, was im Innen lebt.
Und doch ist der Wald kein bloßer Spiegel. Er hat reinigende Kräfte. Was man hineinruft, kommt nicht immer gleich zurück, manchmal kommt es milder heim, als man es gegeben hat.
Das Tröstliche daran: Was man in sich annimmt, trägt man auch nach außen offen. Der Wald hört, was wirklich gerufen wird.
