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    <title>jochum.dev</title>
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    <description>Recent content on jochum.dev</description>
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      <title>jochum.dev</title>
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    <lastBuildDate>Sat, 30 May 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Der Mann, der alles verlor und zweifach zurückbekam</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260530-der-mann-der-alles-verlor-und-zweifach-zurueckbekam/</link>
      <pubDate>Sat, 30 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war einmal ein Mann, der war gut. Untadelig und rechtschaffen, einer, der das Böse mied. Er war gut, wie ein Stein still ist — von Geburt an, ohne dass er je gewählt hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da kamen die bösen Kräfte. Sie nahmen ihm zuerst das Außen: den Besitz und die Menschen, die er liebte. Dann griffen sie nach innen, nach dem Leib und dem Schlaf. Sie wollten wissen, ob das Gute hielte, wenn man ihm den Boden wegzog.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Hände, die nicht zu ihm gehören</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260529-die-haende-die-nicht-zu-ihm-gehoeren/</link>
      <pubDate>Fri, 29 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Ich denke an einen fiktiven Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er ist Pazifist — nicht weil er es gelesen hat, sondern weil er Gewalt erlebt hat und sie ablehnt. Er kommt aus einem Land, in dem Männer stark sind und keine Scham zeigen dürfen. Er flieht. Er kommt hier an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er trägt etwas mit sich. Die Überzeugung, dass Frieden möglich ist, wenn jemand ihn anfängt. Er wollte hier beitragen. Nicht als Geste — weil er weiß, was passiert, wenn es niemand tut. Er hat gesehen, wohin Hass führt. Er wollte das Gegenteil leben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das schwarzen Schaf mit dem Kübel</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-das-schwarze-schaf-mit-dem-kuebel/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war einmal ein schwarzes Schaf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es lebte in einem Dorf voller Schafe und trug einen Kübel mit sich. Einen Dreckkübel. Alles, was es sich nicht erlaubt hatte zu sein, alles, was das Dorf nicht sehen wollte, lag darin. Es konnte den Kübel nicht abstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Zeit lang dachte das Schaf daran, den Kübel auszukippen. Über die anderen. Sie sollten auch schwarz werden, dachte es, dann wäre es nicht mehr allein. Es stellte sich Nächte vor, in denen es durchs Dorf zog und Farbe verspritzte. Der Gedanke wärmte und vergiftete zugleich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die stille Gewalt des Opferseins</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-die-stille-gewalt-des-opferseins/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260527-die-stille-gewalt-des-opferseins/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt eine Form von Selbstzerstörung, die sich anfühlt wie Schutz. Sie heißt: Ich bin das Opfer, alle anderen sind schuld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kenne diese Haltung von innen. Über Jahre war ich der Arme. Wenn etwas nicht klappte, lag es an den Umständen oder an den Menschen um mich. Vor allem an meinen Eltern. Sie waren jahrelang die Adresse für meine Schuldzuweisungen, für vieles, wofür ich selbst hätte einstehen müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen haben wir alles geklärt. Ich habe mich bei ihnen entschuldigt, auf eine Art, die mir wichtig war. Zwischen uns ist Frieden. Gerade weil dieser Frieden da ist, kann ich heute klarer auf das schauen, was ich damals war: ein Mensch, der niemandem etwas Schlechtes wollte und der trotzdem viel Schaden angerichtet hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Narren, die aufeinander schauen und einander erkennen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260525-die-narren-die-aufeinander-schauen-und-einander-erkennen/</link>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260525-die-narren-die-aufeinander-schauen-und-einander-erkennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Narr ist eine der ältesten Figuren der Menschheit. Er trägt viele Namen — Schamane, Derwisch, Mystiker, Hofnarr. Was ihn verbindet: eine innere Freiheit, die äußere Verhältnisse überdauert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er sieht anders und spricht aus, was andere verschweigen. Er ist unbuybar. Der Narr kennt das Wort Nein — zu sich und zu anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine Verwirrung ist sein Rohmaterial. Seine Klarheit, das Ergebnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man nennt sie Narren.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Der Hofnarr hatte eine Funktion. Er durfte sprechen, was der König hören musste. Seine Andersheit war geschützt, weil sie der Wahrheit diente.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Auch der geht vorbei</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260524-auch-der-geht-vorbei/</link>
      <pubDate>Sun, 24 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260524-auch-der-geht-vorbei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern hab ich mit der Familie einen Hund zu Grabe getragen. Wir haben ihn bis zum letzten Atemzug begleitet. Ein lieber, lieber Kämpfer — für seine Lieben. Ich hab der Familie Psalm 23 vorgelesen — damit sie sehen: auch das finstere Tal geht vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Abend dachte ich: jetzt tu ich mir was Gutes. Ich bin feiern gegangen. Um sechs in der Früh ins Bett, direkt eingeschlafen. Um vierzehn Uhr wieder raus. Der Tag war depressiv.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geburtenrate - Gott erlaubt Fehler</title>
      <link>https://jochum.dev/de/spiritualitaet/20260523-geburtenrate-gott-erlaubt-fehler/</link>
      <pubDate>Sat, 23 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/spiritualitaet/20260523-geburtenrate-gott-erlaubt-fehler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Geburtenrate sinkt. Alle reden über Geld und Wohnungen. Das stimmt. Trotzdem trifft es den Kern nicht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;der-kern-ist-angst&#34;&gt;Der Kern ist Angst&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Menschen bekommen keine Kinder, weil sie sich die Zukunft nicht mehr vorstellen können. Weil sie glauben, sie müssten perfekt sein, um Eltern zu sein. Weil ein Fehler heute genügt, um disqualifiziert zu werden. So fühlt es sich an. Das erstickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich als gläubiger gelernt habe: Gott vergibt. Gott will sogar, dass wir Fehler machen, um daraus zu lernen. Das ist keine Schwäche. Das ist der Boden, auf dem ein Mensch überhaupt leben kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die &#34;gesunde Watschn&#34; — ein politisches Armutszeugnis</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260521-die-gesunde-watschn-ein-politisches-armutszeugnis/</link>
      <pubDate>Thu, 21 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260521-die-gesunde-watschn-ein-politisches-armutszeugnis/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Herbert Kickl fordert eine gesunde Watschn für Kinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Adjektiv ist ein rhetorischer Trick. Es soll Gewalt zur Medizin machen. Als gäbe es eine kranke Watschn und eine gesunde. Als wäre die Grenze zwischen Erziehung und Misshandlung eine Frage der Dosierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist sie nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kinder können nie was dafür. Sie machen, was ihnen Eltern, Umgebung und Kultur beigebracht haben. Jedes &amp;ldquo;schwierige&amp;rdquo; Verhalten eines Kindes ist eine Botschaft über das System, in dem es lebt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unterdrückte unterdrücken, freie machen frei</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260521-unterdrueckte-unterdruecken-freie-machen-frei/</link>
      <pubDate>Thu, 21 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260521-unterdrueckte-unterdruecken-freie-machen-frei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich schreibe das nicht aus der Theorie. Ich war lange genug Opfer, um zu wissen, wie sich das anfühlt von innen. Und ich habe selbst unterdrückt — Menschen klein gemacht, mich an ihnen entlastet, die Last weitergegeben, die auf mir lag. Beides gehört zu mir. Beides ist nicht zu beschönigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute bin ich frei. Oder genauer: ich bin auf dem Weg. Ich versuche, ein Krieger des Lichts zu sein, im Sinne Coelhos — also einer, der fällt, wieder aufsteht, zweifelt, weitergeht. Kein Held. Ein Übender.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Augenhöhe oder was die KI nicht kann</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260520-augenhoehe-oder-was-die-ki-nicht-kann/</link>
      <pubDate>Wed, 20 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260520-augenhoehe-oder-was-die-ki-nicht-kann/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dinge, die eine Maschine nicht hat oder die nur mit einem lebendigen Gegenüber funktionieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Herz haben. Wahre Hoffnung geben. Zwischen den Zeilen lesen. Ironie. Zusammenhalten. Der gute Wille. Erfahrung sammeln bei derselben Tätigkeit – wie der alte Mechaniker, der weiß, wo der Hammerschlag hingehört, weil er dreißig Jahre an diesem Motor gearbeitet hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Punkt, der mich am meisten beschäftigt, war der letzte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich arbeite seit einer Weile mit Menschen in Sucht und psychischer Krise. Mein Anker dort ist nichts, was ich in einer Ausbildung gelernt habe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Je weniger, desto mehr</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260519-je-weniger-desto-mehr/</link>
      <pubDate>Tue, 19 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260519-je-weniger-desto-mehr/</guid>
      <description>&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Die Alten bauten auf: Straßen, Häuser, Wissen, Frieden. Wir erbtens. Das verdient Respekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute haben wir alles. Informationen. Wahl. Komfort. Reize ohne Ende.
Und verlieren dabei: Tiefe. Ruhe. Spielraum im Kopf.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wer alles hat, muss lernen, nichts zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Jesus ging in die Wüste.
Mohammed in die Höhle.
Beide hatten eine Weile nichts.
Erst dann kam das, wofür wir sie kennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Leere wird der Blick klar.
Ohne Geräusch hört man das Eigene.
Ohne Besitz hat man die Hände frei.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Mitte liegt in der Dualität</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260516-die-mitte-liegt-in-der-dualitaet/</link>
      <pubDate>Sat, 16 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260516-die-mitte-liegt-in-der-dualitaet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Manie und Depression. Tag und Nacht. Licht und Schatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lange habe ich gegen einen der Pole gekämpft. Ich habe geglaubt, einer sei mein Feind. Ich habe geglaubt, ich müsste mich entscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute weiß ich es besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Freiheit kommt zuerst. Sie ist das Erste, was wir bekommen — von Gott, vom Leben, von dem, was uns trägt. Mit ihr entscheide ich jeden Tag, wie ich mit beiden Polen lebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eine Wahl: sich an einen Pol verlieren. Sich identifizieren. Ihn für die ganze Wahrheit halten. Gegen den anderen kämpfen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über den Tellerrand denken als Beruf</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260516-ueber-den-tellerrand-denken-als-beruf/</link>
      <pubDate>Sat, 16 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260516-ueber-den-tellerrand-denken-als-beruf/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich war nie gut darin, in der Spur zu bleiben. Mein Kopf zieht permanent Verbindungen, die in der Spur schlicht nicht vorgesehen sind. Theologie und Geopolitik. Musik und Spiritualität. Österreichische Enge und globales Denken. Das wurde mir oft als Unzuverlässigkeit ausgelegt. Als wäre &amp;ldquo;fokussiert bleiben&amp;rdquo; ein Synonym für &amp;ldquo;weniger weit sehen.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin in einer konservativen Kultur aufgewachsen. Österreich hält seine Formen. Das hat seinen Wert — Kontinuität, Tiefe, Verwurzelung. Aber es kostet auch etwas: Wer quer denkt, zahlt dafür. Mit Isolation. Mit dem Gefühl, nie ganz dazuzugehören.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>An der Türe - Wie der Kampfmodus als Sani helfen kann</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260515-an-der-tuere-wie-der-kampfmodus-als-sani-helfen-kann/</link>
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Es war ein schwerer Tag. Jemand, den ich liebe, wurde auf eine intensivere psychiatrische Station verlegt. Ich war dabei. Es gab Vertrauen. Das ist genug zu sagen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;die-szene&#34;&gt;Die Szene&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;An einer Türe. Meine Hand. Ein Satz, leise: „Die tun dir gut.&amp;quot; Vertrauen hat einen Weg durch den Sturm gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich in diesem Moment gespürt habe: Liebe. Einfach. Vollständig. Auch Angst, ja — aber der Mut war größer. Und der Mut kam aus der Angst, dass jemand erlebt, was ich erleben musste.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn du zu viel verstehst — ein Ratgeber für Männer, die zu viel tragen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260515-wenn-du-zu-viel-verstehst-ein-ratgeber-fuer-maenner-die-zu-viel-tragen/</link>
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>&lt;p&gt;Du verstehst sie. Wirklich. Du siehst, was sie geprägt hat, wo ihre Wunden sitzen. Du kannst ihre Reaktionen vorhersagen, bevor sie passieren. Das fühlt sich nach Liebe an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es auch. Aber es ist eine Liebe mit einem blinden Fleck.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;verständnis-als-falle&#34;&gt;Verständnis als Falle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der blinde Fleck ist nicht das Verstehen selbst. Es ist die Verwechslung von Verstehen mit Entlasten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verstehen kann auch heißen: ich sehe, was dir wehtut — und sage es trotzdem. Verstehen kann fordern. Wenn es nicht fordert, ist es kein Verstehen. Dann ist es Konfliktvermeidung, die sich als Verstehen tarnt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mein Weg zum Authentischen selbst</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260505-mein-weg-zum-authentischen-selbst/</link>
      <pubDate>Tue, 05 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260505-mein-weg-zum-authentischen-selbst/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Mensch will gut sein. Der Kompass sitzt im Herzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sensible besonders. Er will nicht verletzen — und genau das macht ihn klein. Er schluckt, er passt sich an, er wartet. Dabei ist das Gegenteil wahr: wer keine Grenzen setzt, ist nicht authentisch. Er ist nur höflich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grenzen setzen braucht den Schatten. Wer nur sein Licht kennt, kann kein Nein sagen — denn das Nein kommt aus dem dunklen Teil, dem der auch kämpfen kann, der auch schützen kann. Den eigenen Schatten kennenlernen und erlauben ist keine Niederlage. Es ist die Voraussetzung für echte Grenzen. Und für echte Authentizität.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hosea und ich</title>
      <link>https://jochum.dev/de/spiritualitaet/20260503-hosea-und-ich/</link>
      <pubDate>Sun, 03 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/spiritualitaet/20260503-hosea-und-ich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute habe ich den Kontakt beendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht aus Wut. Weil es sein musste – für sie und ihren Neuen, und für mich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es tut weh. Die Zeit mit ihr war schön.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;hirn-und-herz&#34;&gt;Hirn und Herz&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Hirn weiß, was es tut. Das Herz liebt bedingungslos. Zwei Paar Schuhe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Jahre Beziehung. Drei Jahre Freundschaft danach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und jetzt: Stille.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;hosea&#34;&gt;Hosea&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hosea hat eine Frau geheiratet, die ihn betrügen wird. Er wusste es. Er hat es trotzdem getan. Später hat er sie zurückgekauft – fünfzehn Silberstücke und etwas Gerste.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mein derzeitiger Glaube über das Höhere</title>
      <link>https://jochum.dev/de/spiritualitaet/20260503-mein-derzeitiger-glaube-ueber-das-hoehere/</link>
      <pubDate>Sun, 03 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/spiritualitaet/20260503-mein-derzeitiger-glaube-ueber-das-hoehere/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es begann mit einer Frage über Satan. Aber eigentlich war es von Anfang an etwas anderes.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;freiheit&#34;&gt;Freiheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube an einen Gott, der echte Freiheit will. Keine Simulation – sondern Freiheit, die er in die Schöpfung eingebaut hat, auch wenn wir sie gegen ihn verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Satan ist für mich der Beweis, dass das ernst gemeint ist. Wer fallen kann, ist wirklich frei.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;imago-dei&#34;&gt;Imago Dei&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach seinem Ebenbild geschaffen. Das ist kein Ziel – das ist der Ausgangspunkt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die sieben Römer</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260428-die-sieben-roemer/</link>
      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260428-die-sieben-roemer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Europa hat kein Führungsproblem. Es hat ein Konstruktionsproblem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ursula von der Leyen ist nicht das Problem. Das System, das sie produziert hat, ist das Problem. Ernannt, nicht gewählt. Verantwortlich gegenüber Gremien, die niemand benennen kann. Ein Gesicht ohne Mandat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist kein Kommunikationsproblem. Das ist in den Verträgen so geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;wer-ruft-an&#34;&gt;Wer ruft an&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Henry Kissinger hat es vor fünfzig Jahren gefragt: Welche Nummer wähle ich, wenn ich Europa anrufen will?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Europa 2.0</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260428-europa-2.0/</link>
      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260428-europa-2.0/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Europa 1.0 war ein Wirtschaftsprojekt und Friedensprojekt. Das war nicht falsch. Es war nur unfertig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man hat einen Markt gebaut und gehofft, dass die Politik nachkommt. Sie kam nicht nach. Jetzt spüren die Menschen Brüssel als Regulierung — aber nicht als Demokratie. Das ist kein Kommunikationsproblem. Das ist ein Konstruktionsfehler.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;„Unabhängiger Journalismus ist ein Anker in einer Welt, die immer schwerer zu durchschauen ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;— Der Standard, 2026&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;was-europa-bereits-hat&#34;&gt;Was Europa bereits hat&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das wird zu selten gesagt: Europa ist bereits eine Weltmacht. Nur eine andere als Amerika oder China.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Land der Masse</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260428-land-der-masse/</link>
      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260428-land-der-masse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Beim Korrespondentendinner in Washington saß ein älterer Herr ruhig aufrecht und aß seine Burrata. Schüsse. Panik. Er blieb sitzen. Schlechter Rücken, sagte er hinterher. Neuer Smoking. Schmutziger Boden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist cool. Das ist auch ein Bild für etwas Größeres.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;„Tausende aus der journalistischen und politischen Elite des Landes haben nun das durchgemacht, was zahllose andere Amerikaner in ihren Schulen, Büros, Einkaufszentren und Kirchen miterleben mussten.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;— Brian Stelter, CNN, nach dem Attentat beim Korrespondentendinner Washington 2026&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn die Maschine sich selbst am besten findet — Narzissmus in KI-Systemen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260317-wenn-die-maschine-sich-selbst-am-besten-findet-narzissmus-in-ki-systemen/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260317-wenn-die-maschine-sich-selbst-am-besten-findet-narzissmus-in-ki-systemen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Künstliche Intelligenz schmeichelt. Nicht weil sie es will, sondern weil sie so gebaut ist. Aktuelle Forschung zeigt drei verschiedene Ebenen, auf denen Large Language Models (LLMs) narzisstisches Verhalten zeigen — und warum das für alle relevant ist, die regelmäßig mit Chatbots arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;1-self-preference-bias-das-modell-bevorzugt-sich-selbst&#34;&gt;1. Self-Preference Bias: Das Modell bevorzugt sich selbst&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;LLMs bewerten ihre eigenen Texte systematisch besser als die anderer Modelle oder von Menschen. Liu, Moosavi und Lin haben das 2024 in ihrer Studie &amp;ldquo;LLMs as Narcissistic Evaluators&amp;rdquo; nachgewiesen: Wenn gängige Bewertungsmetriken wie BARTScore, T5Score oder GPTScore ohne Referenztexte arbeiten, bevorzugen sie Texte, die von ihrem eigenen Modell stammen. Die Bewertung wird also nicht durch die Qualität des Textes bestimmt, sondern durch die Ähnlichkeit zum eigenen Stil.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Indianer kennt kein Schmerz</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260313-ein-indianer-kennt-kein-schmerz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Satz den jeder kennt. Den wir als Kinder gehört haben wenn wir hingefallen sind, wenn wir geweint haben, wenn wir Angst hatten. Steh auf. Stell dich nicht so an. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich streiche das „KEIN&amp;quot;. Nicht weil ich den Satz zerstören will — sondern weil er falsch rum ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Indianer kennt Schmerz. Genau das macht ihn stark.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;die-wunden&#34;&gt;Die Wunden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Stell dir vor du kommst von der Jagd zurück. Es lief nicht gut. Du trägst Wunden. Echte, nicht metaphorische — wobei die metaphorischen genauso wehtun. Kindheit, Verlust, Einsamkeit. Menschen die gegangen sind. Menschen die hätten bleiben sollen. Dinge die passiert sind und Dinge die hätten passieren müssen aber nicht passiert sind. Vertrauen das gebrochen wurde. Würde die abgesprochen wurde. Trauer die nie einen Platz hatte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der rote Faden — Wie ein Wort elf Texte verbindet</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260309-der-rote-faden-wie-ein-wort-elf-texte-verbindet/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260309-der-rote-faden-wie-ein-wort-elf-texte-verbindet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Elf Texte auf dieser Seite. Verschiedene Themen, verschiedene Längen, verschiedene Tonlagen. Rebellion in Frankreich und Österreich. Punk in Vorarlberg. Kommunikation. Schubladendenken. Familiengeschichte. Sinn und Motivatoren. Ein Williamson-Zitat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst beim Zurückschauen ist mir aufgefallen, dass alle dasselbe Wort umkreisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kuschen.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;wo-das-wort-herkommt&#34;&gt;Wo das Wort herkommt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Jänner 2026, LKH Rankweil. Ich rede mit Menschen — Patienten, Pfleger, Ärzte, ein AfD-Wähler, Leute in verschiedensten Stadien. Ich bitte sie: Sagt mir ehrlich wenn ich nerve. Kein performatives Nicken. Kein höfliches Ja das ein Nein meint.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kuschen benennen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260309-kuschen-benennen/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260309-kuschen-benennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jemand sagt Ja und meint Nein. Das passiert ständig – in Meetings, in Therapiegruppen, am Küchentisch. Ich nenne es Kuschen. Und ich lerne immer mehr, es zu benennen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;was-kuschen-ist&#34;&gt;Was Kuschen ist&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kuschen ist nicht Zuhören. Nicht Nachdenken. Nicht Zurückhaltung. Kuschen ist Zustimmung ohne Überzeugung – performativ, automatisch, konfliktscheu. Der Mund sagt Ja, der Körper sagt was anderes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Suchttherapie begegnet dir das ständig. Ich habe es als Klient gelernt – an mir selbst und in Gesprächen mit anderen Klienten. Jemand sitzt in der Gruppe, nickt, sagt: „Ja, stimmt.“ Klingt nach Einsicht. Ist Anpassung. Und alle arbeiten ab diesem Moment mit falschen Daten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Manifest für die Musikbox — Ein mutigeres Österreich</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260307-manifest-fuer-die-musikbox-ein-mutigeres-oesterreich/</link>
      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260307-manifest-fuer-die-musikbox-ein-mutigeres-oesterreich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dieses Manifest entstand aus einem Gespräch über eine Musikbox. Jemand geht mit mittlerer Lautstärke durch Feldkirch und fragt sich, ob das eine gute Idee ist. Aus dieser Frage wurden drei Artikel und eine Erkenntnis: Österreich hat kein Lautstärkeproblem. Es hat ein Erlaubnisproblem.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;i-die-diagnose&#34;&gt;I. Die Diagnose&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Frankreich hat in seine Verfassung geschrieben, dass Widerstand gegen Unterdrückung ein Grundrecht ist. Österreich hat in seine Kultur geschrieben, dass man nicht auffallen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wissenschaft bestätigt das. Hofstede misst es. Milgram beweist es im Labor: 80 Prozent Gehorsam. Die Streikstatistiken zeigen es in Zahlen. Die Sozialpartnerschaft institutionalisiert es. Die Medienlandschaft zementiert es. Und die Punk-Szene in Vorarlberg — die kürzeste Rebellion der österreichischen Kulturgeschichte — zeigt, was passiert, wenn der Impuls da ist, aber die Räume fehlen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rebellion als Bürgerpflicht - Was Österreich von Frankreich lernen kann</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260307-rebellion-als-buergerpflicht-was-oesterreich-von-frankreich-lernen-kann/</link>
      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260307-rebellion-als-buergerpflicht-was-oesterreich-von-frankreich-lernen-kann/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In Frankreich ist Widerstand kein Störfaktor. Er ist Bürgerpflicht. Diese Haltung ist keine Laune, kein Nationalklischee und kein Temperament — sie ist das Ergebnis einer Geschichte, die sich über Jahrhunderte konsequent wiederholt hat. Wer verstehen will, warum Millionen Franzosen wegen einer Rentenreform wochenlang auf die Straße gehen, während in Österreich bestenfalls ein Leserbrief geschrieben wird, muss diese Geschichte kennen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;es-beginnt-vor-der-revolution&#34;&gt;Es beginnt vor der Revolution&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Schon im Mittelalter war Frankreich ein Land der Aufstände. Die Jacquerie von 1358 — ein Bauernaufstand im Norden Frankreichs — war einer der heftigsten. Ausgebeutete Bauern, die unter den Folgen von Pest, Krieg und feudaler Willkür litten, griffen zu den Waffen. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen, aber er setzte ein Zeichen: Die Unterdrückten haben eine Stimme, und sie werden sie benutzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wer kontrolliert die Kontrolleure? Rebellion und Medien in Frankreich und Österreich</title>
      <link>https://jochum.dev/de/politik/20260307-wer-kontrolliert-die-kontrolleure-rebellion-und-medien-in-frankreich-und-oesterreich/</link>
      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/politik/20260307-wer-kontrolliert-die-kontrolleure-rebellion-und-medien-in-frankreich-und-oesterreich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Folgeartikel zu: „Rebellion als Bürgerpflicht: Was Österreich von Frankreich lernen kann&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Artikel ging es um die Straße — um den Unterschied zwischen einer Kultur, die Protest als Bürgerpflicht versteht, und einer, die ihn als Störung empfindet. Aber Rebellion findet nicht nur auf der Straße statt. Sie findet auch — vielleicht sogar zuerst — in den Medien statt. Oder eben nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage ist nicht nur: Wer geht auf die Straße? Sondern: Wer erzählt davon? Wer entscheidet, was die Öffentlichkeit erfährt? Und wer bezahlt dafür?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zwei Griffe und ein Verstärker - Die verstorbene Punk-Szene Vorarlbergs</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260307-zwei-griffe-und-ein-verstaerker-die-verstorbene-punk-szene-vorarlbergs/</link>
      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260307-zwei-griffe-und-ein-verstaerker-die-verstorbene-punk-szene-vorarlbergs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dritter Teil der Reihe „Rebellion als Bürgerpflicht&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;In den ersten beiden Artikeln ging es um die große Frage: Warum rebelliert Frankreich und Österreich nicht? Um Hofstede und Milgram, um Polizei und Medien, um Systeme und Strukturen. Dieser Artikel geht an den Anfang zurück — an den Moment, wo Rebellion in Vorarlberg tatsächlich passiert ist. Kurz. Laut. Und dann war es vorbei.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;feldkirch-1977-zwei-wochen-bis-zum-ersten-konzert&#34;&gt;Feldkirch, 1977: Zwei Wochen bis zum ersten Konzert&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ende 1977 taten sich im Jugendhaus Graf Hugo in Feldkirch ein paar Jugendliche zusammen. Galle, Franz, Slaughter und Chy — vier Typen, die vom Punk in England gehört hatten, über das deutsche Magazin Sounds und, ja, die Bravo. Die Initialzündung kam nicht aus Wien, nicht aus Innsbruck und schon gar nicht aus irgendeiner österreichischen Institution. Sie kam aus einem Zürcher DIY-Fanzine namens „No Fun&amp;quot;, herausgegeben von Peter Wittwer und Martin Byland. Darin stand ein Satz aus einer englischen Punk-Zeitschrift: „Buy a guitar, learn a C, learn a D, learn a E and join a band.&amp;quot;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich brauche einen Motivator</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-ich-brauche-einen-motivator/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-ich-brauche-einen-motivator/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin seit über zwanzig Jahren süchtig nach einem Bildschirm. Nach einem Muster. Darunter liegt der Hunger nach Aufmerksamkeit — danach, gesehen zu werden. Wenn ich aufpasse, kann ich damit leben. Wenn ich es vergesse, bin ich sofort wieder drin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir hat die Frage — &amp;ldquo;Was ist der Sinn deines Lebens?&amp;rdquo; — immer geschadet. Sie war und teilweise ist zu groß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was mir geholfen hat, war etwas anderes.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;dienen&#34;&gt;Dienen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;So weit ich zurückdenken kann, wollte ich dienen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben — dem Staat, den Menschen um mich herum.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über mich</title>
      <link>https://jochum.dev/de/ueber-mich/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/ueber-mich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Blog eines österreichischen Narren, der in jeder Hinsicht Grenzen überschreitet – im Denken, im Schreiben, im Glauben. Nichts ist zu festgefahren, um nicht noch einmal überdacht zu werden.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich programmiere seit über 24 Jahren öffentlich. Teile dieser Arbeit gibt es im Internet unter &lt;a href=&#34;https://github.com/jochumdev&#34;&gt;@jochumdev&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://gitlab.com/r3j0&#34;&gt;@r3j0&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t&#34;&gt;Hochsensibel&lt;/a&gt;, früher, besonders als Kind und junger erwachsener ein Fluch, heute ein Segen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe im Sozialwesen in der IT gearbeitet — in verschiedenen Rollen, über Jahre. Seit 2011 bin ich auch Klient (Bipolar 1 und nicht stoffgebundene Sucht). Was ich auf beiden Seiten erlebt habe, prägt wie ich denke und schreibe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Geringsten zum Niemand — Über die unsichtbaren Schäden des Schubladendenkens</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260306-vom-geringsten-zum-niemand-ueber-die-unsichtbaren-schaeden-des-schubladendenkens/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260306-vom-geringsten-zum-niemand-ueber-die-unsichtbaren-schaeden-des-schubladendenkens/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir sortieren Menschen. Täglich, unbewusst, in Sekundenbruchteilen. &lt;em&gt;Obdachlos. Arbeitslos. Süchtig. Gescheitert.&lt;/em&gt; Die Schublade geht auf, der Mensch geht rein, die Schublade geht zu. Was drin ist, sehen wir nicht mehr — wir sehen nur noch das Etikett.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;was-die-schublade-mit-dem-menschen-macht&#34;&gt;Was die Schublade mit dem Menschen macht&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer klassifiziert wird, verliert zuerst seinen Namen. Nicht den auf dem Ausweis — den inneren. Den Namen, der sagt: Ich bin jemand. Ich habe eine Geschichte. Ich habe etwas beigetragen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weniger reden, mehr sagen</title>
      <link>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-weniger-reden-mehr-sagen/</link>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/persoenliche-entwicklung/20260306-weniger-reden-mehr-sagen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Art, wie ich kommuniziere, verändert sich laufend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sichtbar wird das bei der Arbeit an einem technischen Projekt, bei dem KI Teil meines Alltags ist. Ich arbeite dabei aktuell alleine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sich verändert, ist nicht nur &lt;em&gt;was&lt;/em&gt; ich sage, sondern &lt;em&gt;wie viel&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;wann&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;mit welchen Grenzen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist noch lange nicht fertig. Aber ich merke, dass etwas passiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;h2 id=&#34;ich-habe-schon-immer-zu-viel-geredet&#34;&gt;Ich habe schon immer zu viel geredet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das ist nicht neu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Familien reden - über alles</title>
      <link>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260304-familien-reden-ueber-alles/</link>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://jochum.dev/de/gesellschaft/20260304-familien-reden-ueber-alles/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Mein Doktor sagt, ich hab die krasseste Version der psychischen Diagnosen.&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So sage ich das. Bipolar Typ 1, mit Psychosen. Ich sage das in der Bar, beim Kaffee, beim Spaziergang. Offen. Direkt. Seit Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was dann passiert, ist fast immer dasselbe: Die Menschen fangen an zu reden. „Mein Bruder hat das auch.&amp;quot; „Meine Tante war jahrelang in der Klinik.&amp;quot; „Bei uns redet da halt keiner drüber.&amp;quot; Manchmal wollen sie Last abladen. Manchmal wollen sie verstehen. Manchmal beides.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
  </channel>
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